Buchrezension zu „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie

Buchrezension zu „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie

Hey loves,

Heute kommt mein erster Blogeintrag zu meinem erstgelesenen Buch in diesem Jahr. Wie versprochen handelt es sich dabei um ein Buch zum Thema Persönlichkeitsentwicklung; um genauer zu sein um „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie. Ich habe schon so viel Gutes von diesem Buch gehört und wollte es unbedingt auch lesen. Wie ich auch von anderen Bloggern gehört habe und es selber nach dem Durchlesen beurteilen kann, geht es meiner Meinung nach nicht wirklich darum, wie man wortwörtlich genommen „Freunde gewinnt“. Es geht eher darum, wie man den Umgang mit Menschen sowohl in seinem privaten als auch insbesondere beruflichen Umfeld verbessern kann. Hierfür werden Tipps gegeben, wie man die Sympathie seiner Mitmenschen gewinnt, wie man sein Gegenüber kritisieren, motivieren, für sich begeistern und sich bei anderen beliebt machen kann.

Aufbau:

Das Buch teilt sich in vier Teile auf:

1. Grundregeln für den Umgang mit Menschen

2. Sechs Möglichkeiten, sich beliebt zu machen

3. Zwölf Möglichkeiten, die Menschen zu überzeugen

4. Neun Möglichkeiten, die Menschen zu ändern, ohne sie zu beleidigen oder zu verstimmen.

Jeder Teil hat quasi aufgezählte Regeln, die am Ende jedes Abschnittes wiederholt werden und am Ende jeden Kapitels noch einmal auf einer Seite zusammengefasst werden. Diese einzelnen Regeln bzw. Grundsätze werden anhand von Beispielen, die aus dem Leben gegriffen sind, erläutert. Das macht das ganze Buch nicht ganz so „theoretisch“, sondern lässt manchmal sogar Parallelen zu seinem eigenen Privat- oder Berufsleben ziehen.Dabei wird hier oft zuerst der „falsche Weg“ aufgeführt bzw. die typisch menschliche Handlung, wie die meisten von uns reagieren würden und anschließend dann der richtige Weg. So lernt man schnell dazu und merkt sich am schnellsten die Beispiele, die einen selbst betreffen.Dieses Buch war eins der ersten, bei dem ich von Anfang an die für mich wichtigen Stellen markiert habe. Besonders am Anfang des Buches fand ich so viele gute und hilfreiche Tipps, dass ich ganz viel unterstrichen habe um diese wichtigen Stellen schneller zu finden und auch später mal nachschlagen zu können. Das würde ich auch euch bei solcher Art von Büchern empfehlen: benutzt Marker, klebt Sticky Notes rein, macht euch Notizen, arbeitet mit dem Buch; dann macht es mehr Spaß und ihr behaltet euch die Dinge viel besser. So kennt man es ja eigentlich bereits aus der Schule oder aus dem Studium; nur dass ihr hier für euer Leben dazulernt!

Außerdem ist es bei diesem Buch auch so gedacht, dass man es nicht wie einen Roman am Stück durchliest, sondern sich mit jedem einzelnen Kapitel auseinandersetzt und sich wirklich Gedanken macht wie man die aufgezählten Möglichkeiten in seinem Leben anwenden könnte.

Welche Stelle mir z.B. besonders gut gefallen hat, war im zweiten Teil. Hier geht es darum, dass wir Menschen uns gerne selbst reden hören und manchmal unserem Gegenüber fast gar nicht aktiv zuhören, weil wir schon unsere nächste Story erzählen möchten. Hier wird jedoch erklärt, wie wichtig es ist, sich für andere zu interessieren und ihnen zuzuhören, und das wirklich intensiv. „Wer sich für andere interessiert, gewinnt in 2 Monaten mehr Freunde als jemand, der immer nur versucht, die anderen für sich zu interessieren, in 2 Jahren“. Diesen Gedanken fand ich ganz wichtig, denn oft versuchen wir andere von uns zu überzeugen, uns von der besten Seite zu zeigen, doch manchmal zählt das aufrichtige Interesse an dem Gegenüber viel viel mehr.

Ein anderes Beispiel ist, wenn ihr bspw. auf der Arbeit einen Kollegen habt oder mit einer Firma zusammenarbeitet, die jedes Mal aufs Neue was falsch macht und euch dadurch mehr Arbeit bereitet. Die typische menschliche Reaktion wäre, dass man sich bei dieser Person/Firma beschwert und seinen Frust rauslässt, weil man jetzt dadurch viel mehr machen muss. Dale Carnegie erklärt jedoch, dass man mit dieser Art und Weise nicht weit kommt und den anderen natürlich damit nicht motiviert sich zu verbessern. Stattdessen sollte man mit demjenigen ruhig sprechen, vielleicht eine Änderung/Idee beitragen, die zu seiner Verbesserung führt und die Person nicht von Anfang an nur kritisieren. Ganz bewusst sollen die positiven Eigenschaften zuerst aufgezählt werden. Denn wenn man erst einmal positiv beginnt, so fühlt sich das Gegenüber nicht ganz so gekränkt und möchte sich eher verbessern. Dies kann man natürlich auch z.B. in der Beziehung/ Ehe anwenden und ich denke, die Reaktionen werden sich um Einiges zu früher unterscheiden.

Es wird auch ganz oft in diesem Buch betont, dass man die „Möglichkeiten“ ehrlich anwenden sollte, denn wenn man nur etwas vorspielt, dann hat das Ganze keinen Sinn und der andere kauft es euch natürlich auch nicht ab.Ach, es gibt so viele tolle Beispiele in diesem Buch, von denen ich euch so gerne berichten würde; jedoch möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen, denn vielleicht möchte der ein oder andere von euch das Buch ja auch mal lesen?! Oder vielleicht habt ihr es ja auch schon?! Mich würde interessieren, wie es euch gefallen hat und was euch an diesem Buch am meisten inspiriert hat.

Mein Fazit dazu: das Buch ist mega und eine klare Buchempfehlung!

Schreibt mir eure Gedanken gerne in den Kommentaren 🙂

Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Abend

Eure Lilija

1 Kommentar

  1. Nadja
    19. Februar 2019 / 21:56

    Sehr schön zusammengefasst, Lilija !! Da hat man gleich Lust auf Praxis 🙂 … oft ist man zu viel sehr auf das Negative fokussiert und lässt dabei den positiven Aspekten keinen Raum. Wir müssen ohnehin denken … warum nicht gleich positiv.
    Danke dir

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